BIOMASSE


Nachwachsende Rohstoffe sind die Energieträger der Zukunft. Sie schonen das Klima und machen uns Schritt für Schritt unabhängiger von fossilen Brennstoffen.

Holz ist:

Es gibt drei Arten von Biomasse-Heizanlagen: Pellets-, Hackgut- und Stückholzanlagen

Pellets

Funktion
Aus dem Lagerraum werden die Pellets mittels Förderschnecke oder Saugförderung zum Kessel transportiert. Durch die Kesselregelung wird der für die geforderte Heizlast benötigte Brennstoff dem Feuerraum zugeführt. Dieser kann als Retorten-, Rost-, oder Einwurffeuerung ausgeführt sein. Die Verbrennung der Holzpellets erfolgt unter getrennter Zufuhr von Primär- und Sekundärluft, wobei eine ausreichende Verweilzeit der brennbaren Gase in einer heißen Brennzone gewährleistet sein muss. Durch kontinuierliche Brennstoffzulieferung ist ein gleichbleibend guter Wirkungsgrad von ca. 90% gewährleistet und eine gute Anpassung (bis 30% der Nennlast) des Verbrennungsprozesses an den tatsächlichen Wärmebedarf möglich. Der aufgesetzte Kessel dient als Wärmetauscher und Flugaschenabscheider.

Hackgut

Funktion
Aus einem Lagerraum wird mittels Drehfederaustragung das Hackgut in eine Förderschnecke gerührt und durch die rückbrandsichere Einrichtung zum Kessel transportiert. Durch eine entsprechende Steuerung wird der Brennstoff unter getrennter Zufuhr von Primär- und Sekundärluft in einer Rost-, Retorten- oder Vorofenfeuerung gut ausgebrannt.

Scheitholz

Funktion
Die bei der Zersetzung des Holzes entstehenden Schwelgase werden mittels Unterdruck durch das Glutbett in den darunter oder neben liegenden Brennraum gezogen. Dort werden sie unter Zufuhr von vorgewärmter Sekundärluft vollständig verbrannt. Das Saugzuggebläse nach dem Wärmetauscher drückt die Rauchgase in den Kamin.

 

Förderungen

Egal ob es sich um Scheitholz-, Pellets-, Hackschnitzelheizanlagen,
Biomasseanlagen in der Landwirtschaft oder in Mehrfamilienwohnbauten handelt.
Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Biomasseförderungen in Oberösterreich.